Hendrik van Veldeken



Swer mir schade an mîner vrowen,
Dem wünsche ich des rîses,
Dar an die diebe nement ir ende.
Swer mîn dar an schône mit trouwen,
Dem wünsche ich des paradises
Unde valte ime mîne hende.
Vrâge iemen, wer si sî,
Der bekenne sî dâ bî:
Ez ist diu wolgetâne.
Gnâde, vrowe, mir,
Der sunnen gan ich dir,
Sô schine mir der mâne.

Swie mîn nôt gevüeger waere,
Sô gewunne ich lieb nâch leide
Unde vröide manicvalde,
Wan ich weiz vil liebiu maere:
Die bluomen springent an der heide
Die vogel singent in dem walde.
Dâ wilent lac der snê,
Dâ stât nu grüener klê,
Er touwet an dem morgen.
Swer nu welle, der vröwe sich,
Niemen noet es mich:
Ich bin unledic von sorgen.